Häufig gestellte Fragen zum Nori Funpark in Hanau-Steinheim

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© Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt / RATHKE Architekten BDA

Was konkret ist der Nori Funpark?


Der Nori Funpark ist eine Kombination aus Hallenspielplatz und Trampolinwelt. Auf knapp 5.000 Quadratmetern und drei Etagen können sich Kinder und junge Erwachsene unabhängig vom Wetter zahlreiche Spielangebote, eine dreigeschossige Kletterwelt – eine der höchsten Deutschlands – sowie verschiedene Trampoline nutzen. Die Bewegungsmöglichkeiten sprechen Familien mit Kindern und junge Erwachsene an. Dabei werden Ausdauer, Koordination und Motorik gestärkt. Abenteuerlust und individuelle Stärken der Kinder werden auf spielerische Weise gefördert.

Der Nori Funpark wird eines der attraktivsten Indoor-Freizeit- und Bewegungsangebote in der Rhein-Main-Region. Das Franchiseunternehmen Nori stammt aus Korea.




Wo soll der Nori Funpark entstehen?


Das Grundstück für den Funpark liegt in Hanau-Steinheim an der Otto-Hahn-Straße 3 – und damit gegenüber dem Einkaufszentrum Rondo. Der dort geltende Bebauungsplan ist rechtsverbindlich und lässt eine gewerbliche Nutzung zu.




Darf auf dem Grundstück überhaupt eine Immobilie dieser Art gebaut werden?


Ja. Der dort geltende Bebauungsplan ist rechtsverbindlich und lässt eine gewerbliche Nutzung zu.




Wie weit sind die Planungen?


Anfang März hat der Investor und Entwickler, die Schoofs Immobilien GmbH aus Frankfurt, gemeinsam mit dem verantwortlichen Architekten Markus Rathke das Bauvorhaben dem Magistrat vorgestellt. Die Detailpläne werden am 12. Mai bei einer Ortsbeiratssitzung auch der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Baugenehmigungsverfahren läuft. Baubeginn soll im Herbst 2021 sein, die Inbetriebnahme des Funparks ist für Weihnachten 2022 geplant.




Es gibt noch keine Baugenehmigung – warum wurden jetzt schon Bäume gefällt?


Vor Beginn der Brut- und Setzzeit wurden auf dem Grundstück für die Bauvorbereitung einige Hecken und Bäume entfernt. Da die Stammumfänge nicht über 60 cm lagen, musste hierfür keine Genehmigung nach der Baumschutzsatzung der Stadt Hanau beantragt werden. Die noch auf dem Grundstück befindlichen geschützten Bäume (nach der Hanauer Baumschutzsatzung) können erst nach Erteilung der Baugenehmigung gefällt werden. Da das Grundstück nicht im Außenbereich liegt, war für diese Rodungsarbeiten auch keine weitergehende naturschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. Dennoch war ein Artengutachter bei der Fällung anwesend und kontrollierte alle Bäume und Hecken auf Nester, Baumhöhlen und Rindenspalten.




Wer entwickelt den Nori Funpark?


Investor und Entwickler ist die Schoofs Immobilien GmbH aus Frankfurt. Schoofs ist auf Projekte für den Einzelhandel, Wohnen und Dienstleistungsanbieter spezialisiert; der Funpark ist für die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt da erste Projekt dieser Art. Gegenüber dem Nori Funpark hat das Unternehmen bereits das Einkaufszentrum Rondo entwickelt. Als Architekten für den Funpark konnte Schoofs dasselbe Architekturbüro wie für das Rondo gewinnen: RATHKE Architekten BDA Wuppertal.




Wer wird Betreiber des Nori Funparks?


Betreiber wird die Nori Park Management GmbH, ein Franchisenehmer des koreanischen Franchiseunternehmens Nori. Die GmbH betreibt bereits das Nori Kids Center im Skyline Plaza in Frankfurt.




Wie viel kostet das Bauvorhaben und wer trägt die Kosten?


Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund zehn Millionen Euro, Investor ist die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt.




Wie wird der Nori Funpark aussehen?


Der Funpark wird in seiner Architektur dem Rondo und dem benachbarten China-Restaurant ähneln. Zwei Obergeschosse in Ellipsenform werden verdreht zum Erdgeschoss angeordnet, dadurch entstehen in Parterre ein Vordach über dem Eingang und im ersten Obergeschoss zwei attraktive Außenterrassen. Charakteristisch für das Gebäude ist zudem ein offener Zentralraum durch alle Stockwerke mit Glasoberlicht, womit die Sicht aus der Luft einem Auge mit Iris und Pupille gleicht.

Der Funpark wird in seiner Architektur dem Rondo und dem benachbarten China-Restaurant ähneln. Zwei Obergeschosse in Ellipsenform werden verdreht zum Erdgeschoss angeordnet, dadurch entstehen in Parterre ein Vordach über dem Eingang und im ersten Obergeschoss zwei attraktive Außenterrassen. Charakteristisch für das Gebäude ist zudem ein offener Zentralraum durch alle Stockwerke mit Glasoberlicht, womit die Sicht aus der Luft einem Auge mit Iris und Pupille gleicht.

Über drei Etagen erstreckt sich eine mehr als zehn Meter hohe Kletterwelt, die eine der höchsten Deutschlands ist. Das Klettergeschehen lässt sich von den Geschossen aus verfolgen.

Über das erste und zweite Stockwerk erstreckt sich eine Trampolinwelt. Im Parterre ist neben einer interaktiven Spielanlage eine Snack-Gastronomie mit rund 280 Sitzplätzen vorgesehen.

Für die stützenfreie, skelettartige Innenarchitektur setzt Schoofs Immobilen den Baustoff Holz ein. Die Konstruktion ist als Kombination aus Stahlbeton mit Holzelementen im zweiten Obergeschoss vorgesehen.

Das System erlaubt eine andere Nachnutzung, etwa für Büro- oder Handelszwecke, wobei sich die Fassade passend öffnen oder jetzige Glasfronten schließen lassen.

Eine Glasfront ermöglicht von der Bundesstraße einen Blick auf das Innere des Funparks. Die Kompaktheit der elliptischen Form optimiert die Energieeffizienz.




Wird es im Nori Funpark auch eine Gastronomie geben?


Ja, vorgesehen ist ein gastronomischer Bereich mit rund 280 Sitzmöglichkeiten.




Ist die geplante Gastronomie nicht eine Konkurrenz für das benachbarte China-Restaurant?


Für den Standort spricht die gute Straßenanbindung, wie es übrigens auch die Resonanz auf das Rondo zeigt. Der Betreiber der Nori Funparks hat als Standort einen „Hotspot im Rhein-Main-Gebiet“ gesucht, woraufhin die Schoofs Immobilien GmbH das Grundstück an der Otto-Hahn-Straße vorgeschlagen hat.




Wie viele Parkplätze werden am Nori Funpark entstehen?


Insgesamt werden voraussichtlich 75 PKW-Stellplätze inklusive Behindertenstellplätze und 70 Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen.




Für Kinder welchen Alters ist der Nori Funpark geeignet?


Die Angebote richten sich an Kinder ab einem Alter von einem Jahr bis hin zu jungen Erwachsenen.




Gibt es im Nori Funpark ausgebildetes Fachpersonal?


Ja, wobei die meisten Spiele sehr einfach und selbsterklärend sein werden.




Gibt es auch kostenfreie Ladesäulen für Elektroautos?


Ja, wobei der Netzbetreiber die Tarife selbst festsetzen wird.




Wie viel kostet der Eintritt?


Die Preise werden zwischen 9 und 14 Euro liegen. Es wird aber auch familienfreundliche Tarife geben.




Gibt es WLAN im Funpark?


Ja, WLAN wird vorhanden sein.




Wann soll der Nori Funpark eröffnen?


Die Eröffnung ist für Weihnachten 2022 geplant.




Können auch Schulklassen den Nori Funpark besuchen?


Ja, geplant sind neben Familieneintrittspreisen auch Angebote für Schulklassen.




Wie wird der Verkehr rund um den Nori Funpark geregelt werden?


Die Zu- und Ausfahrt für die Kraftfahrzeuge erfolgt von der Otto-Hahn-Straße. Über die B 45 ist die Otto-Hahn-Straße entweder über den Lämmerspieler Weg oder über die Pfaffenbrunnenstraße gut an das überörtliche Verkehrsnetz angebunden. Eine zusätzliche Verkehrsbelastung für die östlich der B 45 liegenden Wohngebiete in Steinheim wird hierdurch nicht entstehen. Auf dem Gelände gibt es ausreichend PKW-Parkplätze und Fahrradabstellplätze. Rund um den Kreisel Otto-Hahn-Straße / Gailingsweg werden durch die Stadt Zebrastreifen vorgesehen, so dass alle Fußgänger*innen verkehrssicher den Funpark gut erreichen können.




Wie viele Arbeitsplätze werden entstehen?


Es wird voraussichtlich 35 bis 50 neue Arbeitsplätze geben. Investor Mohamed Younis plant, Menschen vom benachbarten Behindertenwerk Main-Kinzig in die Funpark-Arbeit einzubeziehen.




Wie wird der Verkehr in der Bauzeit geregelt werden?


Der Baustellenverkehr wird über die Otto-Hahn-Straße / Lämmerspieler Weg / B 45 abgewickelt. Eine Belastung für die östlich von der B 45 liegenden Wohngebiete entsteht hierdurch nicht.




Wie wird sichergestellt, dass der Lärm in der Bauzeit und dann in der Betriebszeit nicht überschritten wird?


Während der Bauzeit sind die Bauunternehmen verpflichtend, gesetzliche Werte einzuhalten. Der Nori Funpark wird ein reiner Indoor-Betrieb, weshalb sich das Geschehen im Wesentlichen im Innenbereich abspielt.




Wie wird sichergestellt, dass die umliegenden Grünflächen nicht zugemüllt werden?


Der Betreiber wird darauf achten, dass die Besucher weder das eigene noch das benachbarte Gelände verschmutzen. Zudem wird das Grundstück des Funparks zum Schutzgebiet hin durch einen übersteigungssicheren Zaun abgegrenzt, der circa zehn Meter nach Süden verlängert wird.




Wie wird das angrenzende Naturschutzgebiet vor den Besucher*innen geschützt?


Das Grundstück des Funparks wird zum Schutzgebiet hin durch einen übersteigungssicheren Zaun abgegrenzt, der auch circa zehn Meter nach Süden verlängert wird.




Auf dem Baugrundstück gibt es schützenswerte Eidechsen – wie wird ihr Schutz sichergestellt?


Die Eidechsen sollen dauerhaft in einen neu hergestellten Lebensraum in der Nähe des Funparks umgesiedelt werden. Eine Umsiedlung soll erst nach Klärung der wesentlichen Baugenehmigungsvoraussetzungen erfolgen. Diese artenschutzfachliche Maßnahme wurde bereits in anderen Projekten erfolgreich vollzogen. Das neue Habitat der Eidechsen am Rande das NSG Amerikafeld wird rechtlich geschützt und wirkt als Puffer zum Naturschutzgebiet.




Wann wird der Nori Funpark geöffnet haben?


Die Öffnungszeiten sind aller Voraussicht nach: Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 21 Uhr; Freitag bis Samstag von 10 bis 23 Uhr.




Muss im geplanten Bereich des Funparks mit mehr Verkehr gerechnet werden?


Aus dem Verkehrsgutachten geht hervor, dass der Nori Funpark für die bestehenden Verkehrswege und Knotenpunkte kein Problem darstellt. Die zusätzliche Verkehrsbelastung durch Besucherinnen und Besucher des Funparks wird relativ gering sein und daher nicht zu erkennbar qualitativ schlechteren Verkehrsverhältnissen führen.

Zudem ist der Nori Funpark auch fußläufig optimal an die vorhandenen Verkehrswege angebunden, etwa durch einen fußgängerfreundlichen Umbau des Rondokreisels.